Warum und seit wann spiele ich Trompete?

Trompeter Moritz von Eschersheim auf Balkon in Kreuzberg

Ein Bild mit mir und Trompete – nur gestellt? Jein.. Hier beantworte ich Euch, warum und seit wann ich Trompete spiele.

Ich habe mit 18, vor dem Ende des Abiturs, ernsthaft darüber nachgedacht mein Erstinstrument Gitarre zu studieren. Für das Studium muss zwingend ein Zweitinstrument beherrscht werden – ich kannte schon viele gute Pianisten (zB. Seppl von Nachttierhaus oder Flo von den OhOhOhs) in Frankfurt damals, deswegen dachte ich eher an ein Blasinstrument. Saxofon kam auch in Frage, aber ich versprach mir von der Trompete eine Art Gesangsersatz, eine direkte Formung des Klangs… Ich weiß nicht, wie Ihr anderen Trompeter darüber denkt, aber etwas enttäuscht war ich auf lange Sicht schon.

Nur in einer sehr besonderen Stunde bei meiner strengen Lehrerin an der Jugendmusikschule konnte ich die Trompete wirklich zum „Strahlen“ bringen und bekam eine Ahnung davon, wie das Instrument gemeistert werden kann. Dann kam aber mein Friedensdienst mit Aktion Sühnezeichen in den USA, und dort brachte ich zwar ab und zu die Kühe von der Veranda aus durcheinander und spielte ein Mal die Woche in der Funk-Band des lokalen Gras-Dealers (tolle Auftritte im Studentenwohnheim!), aber ich konnte mein Niveau nicht halten geschweige denn verbessern. Heute spiele ich die Trompete, wenn ich für einen Song mit einer etwas schiefen Färbung einverstanden bin – so wie damals auf „La Belle-Soeur“:

Wenn ich eine RICHTIGE Trompete brauche, frage ich lieber Florian Scheffler

Mir wurde mal (vor vielen Jahren) gesagt, es sähe sexy aus, wenn ich Trompete spiele.. ich war und bleibe skeptisch. Aber Trompete KLINGT definitiv sexy, darauf könnne wir uns einigen. Wenn Ihr ein anderes Instrument noch sexier klingend findet, lasst es mich in den Kommentaren wissen!

4 Antworten auf „Warum und seit wann spiele ich Trompete?“

  1. Schöne Website, bin gespannt, wie sie sich füllen wird. Noch führen verschiedene Kategorien auf dieselbe Seite, aber das ändert sich sicherlich noch. Toll, Herr von Eschersheim!

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